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Marc Tschudin



Auf Reportage in Griechenland (2012)


Er konnte vor 30 Jahren nicht ahnen, wo er einmal landen würde: in Zürich, als Gründer und Geschäfts­führer einer kleinen Filmbude für Dokumentarfilm. Dabei wollte der gebür­tige Basler einst Archäologe oder aber Biologe werden; von Expeditionen in abgelegene Wüsten und Urwälder hatte er geträumt.

Gedacht, getan, immerhin Bio studiert. Nur landete er, nach ersten studienbeglei­tenden Erfahrungen im Fotoverkauf, schliesslich in der Zeit­schriftenproduktion. Als Gestalter und Produzent, vor allem aber als freier Fotojournalist. Die Neugier zog ihn immer mehr in die Welt der Medien, er machte sich selbständig und kam auf die – gelinde gesagt – gewagte Idee, sich eine horrendteure Fernsehkamera zusammen­zupumpen.

Das war vor über 25 Jahren. Etliche hundert seiner Filme wurden mittler­weile im Fern­sehen ausgestrahlt. Dabei blieb er stets dem Motto treu, dass die spannendsten Themen im scheinbar Alltäglichen stecken, wo es nur das Besondere, möglicherweise auch das Irritierende oder gar Abgründige zu ent­decken gilt. Natürlich waren auch Filme über abge­legene Wüsten und Urwälder mit dabei. Und selbstverständlich ein kleinwenig Biologie.

Neben der Filmerei vertieft er sich heute immer mal wieder in Büchern und Theorien unterschiedlichster Disziplinen, auf der Suche nach Zusammen­hängen, wie genau der Film, die Kommunikation, der Mensch funktionie­ren und sich im Wandel der Gesellschaft weiterentwickeln.


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